Special-Dog-Center Schmidt
Inh. Tino Schmidt

04736 Waldheim (OT Reinsdorf Nr. 93)

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Schutzhunde (Diensthunde)

SchutzhundeDiensthunde bleiben Schutzhunde.

Die vorrangige Aufgabe eines Diensthundes war in den vergangenen Jahrhunderten weltweit stets die Schutzfunktion. Das Leben und die Gesundheit des Polizeibeamten wird heute und in Zukunft ein schützenswertes Gut sein. Daran wird sich in Zukunft nichts ändern. Dies macht eine fundierte Grundausbildung aller Diensthunde im Schutzdienst erforderlich.

Der ideale Diensthund lernt in der Grundausbildung:

  • Gesundheit und Leben des Polizeibeamten zu schützen
  • Angriffe jeglicher Art auf sich und den Hundeführer zu vereiteln
  • Versteckte Straftäter aufzufinden, anzuzeigen und zu stellen
  • Tatverdächtige Straftäter zu verfolgen, zu stellen und jede weitere Flucht durch Zubeißen zu verhindern

Voraussetzungen

Damit ein Hund diese Grundausbildung möglichst erfolgreich abschließen kann, sind folgende Grundvoraussetzungen notwendig:

Umweltsicheres Verhalten
Überdurchschnittlicher Spiel- und Beutetrieb: Zu Beginn der Schutzhundeausbildung steht die Beurteilung und Förderung des Beutetriebes
Gewisses Maß an Aggressionsverhalten
  • Allgemeine Fitness und Gesundheit
  • Normales Sozialverhalten
  • Gute Führigkeit
  • Ein Mindestmaß an Härte, Mut und Selbstbewusstsein

Aufbau der Schutzdienstarbeit

Der Aufbau der Junghunde erfolgt über Beutearbeit:

Zielsetzung der Diensthundeausbildung ist ein im hohen Maße verlässlicher und kontrollierbarer Diensthund!

Dies lässt sich neben der guten sozialen Verträglichkeit nur erreichen, wenn der Hundeführer in der Lage ist, die Trieb- und Wesensanlagen seines Hundes richtig zu deuten und entsprechend zu kanalisieren, das heißt, in die richtigen Bahnen zu lenken.

Die Triebzielbefriedigung erfolgt durch Halten der Beute und erzeugt Vertrauen zum Schutzdiensthelfer und Hundeführer:
Wichtiger Bestandteil der Schutzhundeausbildung ist Unterordnung und Kommunikation:
Stellen und Verbellen des Schutzdiensthelfers:
Bestätigen des Verbellens, sowie Förderung von Ruhe und Vertrauen an Helfer und Hundeführer:
Beißphasen und Bestätigung beim Helfer:
Bestätigung der Bewachungsphase. Anschließend Trennphase und weiteres Bewachen:

Das Folgende zeigt den Aufbau der Beutearbeit mit dem Helfer im Vollschutzanzug:

Bewachen des Helfers im Vollschutzanzug
Bestätigen der Bewachungsphase am Helfer
Transport des Helfers
Angriff auf Helfer von vorn
Bestätigung der Bewachungsphase auf das Bein
Ruhe und Vertrauen zum Hundeführer

Aufbau der Zivilarbeit im Schutzdienst

Beißkorbarbeit

Umsetzung der Schutzdienstarbeit in die Praxisarbeit